Meine Ziele
Wagen wir gemeinsam den Sprung in die Zukunft!

Ich will gemeinsam mit Ihnen einen beherzten Sprung in die Zukunft wagen und mutige, große Schritte gehen. Unser Gersthofen soll Vorreiter werden, etwa im Bereich Lebensqualität, Umweltschutz und Öffentlicher Nahverkehr. Warum ist das so wichtig für Sie als Bürger? Komplexe Planungsprozesse in der Stadtplanung benötigen viel Zeit.
Deshalb müssen mutige und  vorausschauende Entscheidungen getroffen und die Grundsteine im hier und jetzt gelegt werden. Dann können wir gemeinsam die Früchte ernten, die uns und unseren Kindern eine liebenswerte Zukunft garantieren. Darum bitte ich um ihr Vertrauen, dass wir Zusammen Gersthofen auch in Zukunft zu unserer Heimat machen.

Umwelt, Energie, Verkehr

· Intelligenter Umbau unserer Wälder durch Aufforstung
· Vorbild im Umweltschutz
· Nachhaltige Klimabilanz
· Regionale und regenerative Energiegewinnung
· Fahrradschnellwege
· Modernes und zuverlässiges ÖPNV Angebot

Auch die Stadt Gersthofen muss endlich verstehen, dass Umweltschutz und ein nachhaltiger Lebensstil Themen sind, die alle angehen. Mir persönlich sind dabei ein paar Pflanzkübel auf dem Rathausplatz und eine Handvoll Blühstreifen deutlich zu wenig. Ich werde mich dafür stark machen, dass Gersthofen in diesen Bereichen eine Vorbildrolle einnimmt. Ich will zusammen mit Ihnen ein ehrgeiziges Ziel ausrufen und unsere Stadt in einem darstellbaren Zeitraum energieautark und CO2 neutral aufstellen. Dies gelingt uns durch ein entsprechendes Maßnahmenpaket zur Steigerung des Anteils an regenerativen und regionalen Energieformen wie Windkraft und Solarstrom. Dass dies kein Minusgeschäft sein muss, beweisen übrigens viele andere Beispiele im Bundesgebiet, unter anderem mit Bürgerbeteiligungsmodellen. Die Standortwahl muss in einem transparenten Dialog erfolgen. Intelligente Weiterentwicklung unserer Wälder und gesteuertes innerstädtisches Grünmanagement sorgen ebenso für eine nachhaltige Klimabilanz. Diese Maßnahmen müssen ein fester Bestandteil in den zukünftigen Finanzhaushalten der Stadt sein und die Grundlage für alle städtischen Entscheidungen darstellen.  
Beim Thema Verkehr müssen wir beherzt in die Zukunft blicken und alte Zöpfe abschneiden. Ein ständiges Wegducken vor den bekannten Problemen im Stadtzentrum und auf unseren Hauptstraßen wird es mit mir nicht mehr geben. Die Datenlage ist eindeutig, wir benötigen intelligente Lösungen für das hohe Aufkommen an Ziel- und Quellverkehr. Und hierzu zählt eben keine Umgehungsstraße in der weiten Peripherie. Wir brauchen ein mutiges Umdenken weg von der Über-Priorisierung des PKWs hin zu hochwertigen ÖPNV-Angeboten unter Einbeziehung des Bahnhofs und einer Stärkung des Radverkehrs. Letzteres gelingt uns mit neuen Fahrradschnellwegen durch das gesamte Stadtgebiet sowie in die Nachbarstadt Augsburg. Auch für den öffentlichen Straßenraum ist eine Qualitätsoffensive nötig, die den Fußgänger wieder in den Mittelpunkt rückt.

Übrigens:
Ich habe mich trotz anfänglicher Zweifel in den letzten drei Jahren intensiv mit der Thematik Straßenbahn auseinandergesetzt. Sollte eine eigenständige Trasse realisierbar und damit eine hohe Zuverlässigkeit erzielbar sein, muss diese Option Bestandteil in den weiteren Diskussionen sein. Allein innerhalb unseres Stadtgebiets reden wir von einer Streckenlänge von ca. 5 Kilometern. Hierfür wäre die Straßenbahn ein modernes, pünktliches und leistungsfähiges Rückgrat im ÖPNV.

Öffentliches Leben

· Ein neues Stadtzentrum
· Urban, familienfreundlich, lebendig
· Flanieren, verweilen, erleben
· Vielfältiges Sport- und Kulturangebot
· Professioneller Partner des Ehrenamts

Unser Stadtzentrum soll in den nächsten Jahren endlich seiner eigentlichen Rolle gerecht werden. Sobald wir den Verkehr in neue Bahnen gelenkt und neu geregelt haben, gilt es, ein urbanes, familienfreundliches und lebendiges Umfeld für alle Gersthofer zu schaffen. Es geht um nicht weniger als eine selbstbewusste städtebauliche Geste, auf die wir Bürgerinnen und Bürger auch noch in Jahrzehnten stolz sein können.

Geben wir unserer Stadt ein fröhliches und einladendes Gesicht
Auf der erworbenen Zentrumsfläche will ich in den nächsten Jahren eine moderne, überdachte Freifläche schaffen, die ganzjährig als grüne Bühne dient. Ob im Sommer für die kulturina und andere wetterunabhängige Theater- und Konzertaufführungen, im Herbst für eine aufgefrischte Kirchweih oder im Winter für ein verwunschenes Weihnachtsdorf samt Rodelbahn.

Es zieht öffentliches Leben ein in unsere Stadt
Der heutige Straßenraum und Stadtplatz wird zur Erlebnisfläche für Jung und Alt. Während die Kinder auf Abenteuerspielflächen sorgenfrei toben können, gönnen sich die Mamas und Papas einen Cappuccino und beobachten das Treiben unter schattenspendenden Bäumen oder vielleicht mit den Füßen im kühlenden neuen Stadtbach. Wir laden mit unserem neuen Zentrum als weltoffene Stadt auch herzlich Besucher von nah und fern ein, dies wird durch vielfältige Kultur- und Sportangebote durch unsere Vereine und die Stadt unterstrichen.

Übrigens:
Wie die Kirchweih gehört für mich auch Jugendzentrum und Halfpipe nicht an die Ortsränder sondern mitten ins Stadtleben. Deshalb erkenne ich auch keinen Widerspruch, diese Bausteine bei der Planung des Stadtzentrums selbstbewusst zu berücksichtigen. Die Stadt wird auch weiterhin professioneller Partner unserer Vereine bleiben. Neben der Bereitstellung entsprechender Finanzmittel soll vor allem die zunehmende Bürokratie eingedämmt werden. Wir müssen unsere Ehrenamtlichen von rechtlichen und organisatorischen Arbeiten entlasten und damit deren Motivation und Kreativität fördern.

Schulen, Kindergärten, Soziales

· Innovative Entwicklung unserer Schulen und Kindergärten mit Weitblick
· Schaffung inspirierender Lernumgebungen
· Neue Tagespflegeangebote
· Selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung durch moderne Wohnformen

Durch ein langfristig angelegtes Konzept werden wir die Containeranlagen an unseren Schulen und Kitas schrittweise zurückbauen und zeitgleich hochwertige neue Räumlichkeiten schaffen. Es geht um eine innovative Weiterentwicklung unserer Betreuungs- und Bildungsangebote. Eine zentrale Rolle spielt hier unser Schulcampus mit der Anna-Pröll-Mittelschule, der Franziskusschule und dem heutigen Paul-Klee-Gymnasium. Nach Fertigstellung des Gymnasium-Neubaus auf dem Festplatz braucht es einen klaren Fahrplan, was mit dem alten Gebäude passieren soll. Eine Sanierung kann moderne, großzügige Flächen schaffen. Pläne hierfür liegen bereits beim Landkreis vor.

Zum Beispiel könnte die Goetheschule an diesen Ort umgesiedelt und somit der Campusgedanke gestärkt werden. Denn: Es braucht wegen massivem Sanierungsstau sowie Platzmangel zwingend eine Lösung für die Goetheschule. Eine Sanierung scheidet aus bautechnischen Gründen aus und ein Neubau am jetzigen Standort wäre mit unzähligen Nachteilen verbunden. Warum also nicht über diesen konsequenten und ganzheitlichen Schritt nachdenken? Auch eine Außenstelle der Realschule Meitingen unter diesem Dach diskutieren wir aktiv. Das Schulzentrum kann zusammen mit den Freiluftsportflächen zu einer großen, verkehrsfreien Einheit verschmelzen und so eine inspirierende Lernlandschaft darstellen.

Übrigens:
Es liegt mir am Herzen, dass wir zwischen den einzelnen Standorten eine höhere Ausgewogenheit herstellen. Und so wäre ein weiterer Grundschulstandort in den Westlichen Stadtteilen eine große Bereicherung im pädagogischen Angebot der Stadt. Diesen Gedanken unterstütze ich mit Nachdruck vor allem aufgrund der kurzen Wege für unsere jüngsten Stadtbewohner!
Unsere sozialen Angebote müssen Schritt halten mit dem stetigen Wachstum unserer Stadt und der älter werdenden Gesellschaft. Ein Ausbau von Pflegeeinrichtungen steht dabei weit oben auf meiner Agenda. Ergänzt wird dies durch eine Angebotssteigerung bei der Tagespflege und den Wohnformen für ein möglichst selbstbestimmtes Leben für Mitmenschen mit Behinderung. Dieser Baustein muss bei der Zentrumsplanung Berücksichtigung finden, denn genau hier haben wir Arztpraxen, Apotheken und eine gute Infrastruktur. Komplettieren möchte ich dies durch ein grünes, belebtes Stadtzentrum, das zum Verweilen einladen wird.

Wohnen, Wirtschaft, Finanzen

· Moderne Wohnquartiere statt gewerblicher Leerstand
· Ausbau Glasfasernetz
· Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gersthofen nach modernen Maßstäben

Der Druck auf dem Gersthofer Wohnungsmarkt ist ein riesiges Problem für Jung und Alt. In meinen Augen müssen wir zeitnah weitere Bauflächen bereitstellen, um das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu korrigieren und die Preissteigerungen damit eindämmen. Hierbei gilt für mich Innenentwicklung vor Außenentwicklung auf der grünen Wiese, um Leerstand auf der einen Seite sowie der Zerstörung von Grünflächen auf der anderen Seite entgegenzuwirken. Wir haben große Konversionsflächen in alten Gewerbegebieten, die sich für eine solche Umnutzung anbieten und urbane Wohnformen mit einer entsprechenden Höhenentwicklung zulassen. Durchdachte Quartiersplanung garantiert hohe Lebensqualität und bezahlbare Preise.

Über die letzten Jahrzehnte wurde die Gewerbesteuer zur wichtigsten Einnahmequelle unserer Stadt. Um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben und die kommunalen Aufgaben bewältigen zu können, müssen wir auch weiterhin für unsere Betriebe als professioneller Partner da sein. Aber auch hier gilt es, die richtigen Weichen zu stellen, um unsere Gewerbegebiete zukunftsfähig zu entwickeln. Ein reines Weiter so wird es auch hier nicht mehr geben. Die endlose Ausbreitung in der Fläche und das immense zusätzliche Verkehrsaufkommen, zum Beispiel durch weitere Logistikbetriebe, muss ein Ende finden. Stattdessen müssen wir uns aktiv und engagiert um moderne Dienstleistungsbetriebe, Forschungs-, Medizin- und Pflegeeinrichtungen sowie hochwertiges Produktionsgewerbe bemühen. Diesen Partnern muss die räumliche Entwicklung in die Höhe ermöglicht werden, um dank moderner und ressourcenschonender Bauweisen flächensparend unsere Gewerbegebiete zu transformieren.

Übrigens:
Was in früheren Zeiten durch die geografische Lage an A8 und B2 befördert wurde, muss in 2020 durch virtuelle Infrastruktur fortentwickelt werden. Für mich ist ein vollwertiger Ausbau des Glasfasernetzes in allen Gewerbe- und Wohngebieten unumgänglich und eine sichere Investition in unsere städtische Zukunft.

Wasserversorgung

· Volle Transparenz
· Betrachtung aller Möglichkeiten
· Mut zur Entscheidung
· Zukunftsorientierte Lösung

Der derzeitige Zustand ist für uns alle unerträglich. Eine einwandfreie Trinkwasserqualität muss so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Dafür sind kontinuierliche Investitionen in das System unumgänglich. Meine Herangehensweise ist folgende: Alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu überprüfen um die objektiv beste zu finden. Dazu gehört, neben einem eigenen neuen Wasserwerk in Gersthofen auch in Erwägung zu ziehen, einen professionellen Partner ins Boot zu holen und mit der Stadt Augsburg zusammenzuarbeiten. Dort liegt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft eines der besten Trinkwassersysteme Deutschlands, zu dem bereits eine Verbindung besteht und dessen Wasser direkt zugänglich wäre. Letztendlich geht es doch um qualitativ einwandfreies Wasser, das aus unseren Hähnen kommt, egal ob dieses nun aus Augsburg oder Gersthofen stammt. Falscher Stolz wäre hier fehl am Platz.

All dies sind natürlich Schritte mit großer Tragweite, einige können schneller umgesetzt werden, andere brauchen länger. Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam und besonnen anpacken und mutige Entscheidungen fällen.

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